Ihre Kunden, die nicht rechtzeitig migrieren, müssen trotzdem E‑Rechnungen schreiben.
Sie betreuen Betriebe auf Dynamics NAV, SAP ECC oder Branchensoftware, die nicht mehr weiterentwickelt wird. Invospan setzt sich vor dieses System und erzeugt aus den Rechnungsdaten, die es ohnehin ausgibt, XRechnung und ZUGFeRD — ohne Eingriff ins ERP. Sie behalten den Kunden, wir liefern die Schicht.
Zwei Kalender, die gleichzeitig ablaufen.
Der eine gehört Microsoft oder SAP, der andere dem Gesetzgeber. Für einen Teil Ihrer Kunden fallen sie in denselben Monat.
| System | Erweiterter Support laut Hersteller |
|---|---|
| Dynamics NAV 2016 | beendet im April 2026 (Microsoft Lifecycle) |
| Dynamics NAV 2017 | endet im Januar 2027 (Microsoft Lifecycle) |
| Dynamics NAV 2018 | endet im Januar 2028 — danach keine regulatorischen Anpassungen mehr, und eine NAV-Fassung nach 2018 gibt es nicht (Microsoft Lifecycle) |
Auf der anderen Seite: Empfangen müssen Ihre Kunden E-Rechnungen schon seit dem 01.01.2025. Ausstellen müssen sie ab dem 01.01.2027, wenn der Vorjahresumsatz über 800 000 € lag, ab 2028 alle. Die Termine mit Quelle stehen auf der Statusseite. Der Zentralverband des Handwerks fordert, 2027 zu verschieben — beschlossen ist das nicht.
Ein Kunde auf NAV 2017 mit diesem Umsatz müsste also im selben Monat strukturiert fakturieren, in dem der Support seines Systems endet. Migration und Pflicht zugleich schafft kaum ein Betrieb in dieser Größe. Das Format ist der billigere Teil davon — und er lässt sich vorziehen, ohne die Migration zu entscheiden. Invospan ersetzt sie nicht, es kauft Zeit für sie. Wer migriert, migriert weiter mit Ihnen.
Sie nennen den Kunden. Den Rest entscheiden Sie.
Sie bleiben Ansprechpartner Ihres Kunden. Die Anbindung ist eine Abbildungsdatei, keine Programmierung — in der Abnahme wurde ein fremder, vorher ungesehener Export ohne eine Zeile neuen Codes zu einer gültigen XRechnung. Größenordnung Stunden, nicht Wochen. Diesen Schritt können Sie selbst übernehmen oder mitliefern lassen.
| Form | Wie es läuft |
|---|---|
| Weiterverkauf | Sie fakturieren selbst und beziehen Invospan zum Einkaufspreis. Der Kundenkontakt bleibt vollständig bei Ihnen. Das ist der Regelfall. |
| Vermittlung | Sie nennen den Kunden, Grunow Systems liefert und fakturiert. Sie erhalten 10 bis 15 Prozent auf die Einrichtung. |
| Unter eigenem Namen | Möglich — aber erst nach der ersten Referenz. Vorher wäre es eine Zusage, die wir nicht belegen können. |
Preise: Einrichtung ab 5.000 € je Betrieb, abhängig von Systemlandschaft und Anzahl der Belegarten. Der Betrieb läuft als Monatsbetrag: Überwachung jedes Laufs, Nachführung bei Formatwechseln — die XRechnung erscheint zweimal im Jahr neu — und die Fortschreibung der Verfahrensdokumentation. Alle Preise netto.
Prüfen Sie es, bevor Sie mit uns sprechen.
Invospan liest, was das Altsystem ohnehin hergibt: Dateiexport in CSV oder fester Satzlänge, überwachter Ordner, Datenbanksicht — und bei SAP das IDoc INVOIC02, auf ECC wie auf S/4HANA, ohne BTP und ohne zusätzliche SAP-Lizenz. Daraus entstehen XRechnung in CII und UBL sowie ZUGFeRD, mit eigenem PDF/A-3-Schreiber, dazu DATEV-Buchungsstapel. Der Lauf geht nach Zeitplan unbeaufsichtigt, quittiert jeden Beleg und erzeugt die Verfahrensdokumentation aus dem laufenden Betrieb.
Dass die Ausgabe stimmt, müssen Sie uns nicht glauben: Der Konformitäts-Korpus enthält zehn Geschäftsvorfälle als fertige Belege, jeder vom KoSIT-Referenzvalidator geprüft, mit Prüfsumme und Urteil je Datei. Mit dem öffentlichen EN-16931-Validator prüfen Sie die Ausgabe Ihrer eigenen Kunden. Für Bau und Handwerk — Abschlag, § 13b, Leitweg-ID — steht der Belegweg hier.
Was bereits läuft, und was noch nicht. In Betrieb sind zwei Arbeiten, beide mit derselben Fähigkeit, auf die es hier ankommt: an ein bestehendes System andocken und strukturierte Daten übergeben, ohne das System zu ersetzen. Für die Fülscher Fleisch und Wurst GmbH in Seestermühe ein Dokumentenlauf mit Übergabe in die Warenwirtschaft (Fallstudie), für einen Schweizer Private-Equity-Fonds eine mehrstufige Datenpipeline (Fallstudie). Für Invospan selbst gibt es noch keinen Einsatz beim Kunden. Der erste läuft deshalb zu einem reduzierten Festpreis gegen Referenznennung; ab dem zweiten gilt der volle Preis.
Was wir nicht sind.
| Wenn Ihr Kunde das braucht | Dann gilt |
|---|---|
| eine Migration auf Business Central oder S/4HANA | Das ist Ihr Geschäft, nicht unseres. Wir verkaufen Ihren Kunden weder eine andere Warenwirtschaft noch eine Migration. |
| einen Peppol-Zugangspunkt | Wir betreiben keinen. Verlangt ein Empfänger Peppol, wird ein fremder Zugangspunkt eingebunden. Für die Pflicht selbst ist Peppol nicht nötig — vorgeschrieben ist das Format, nicht der Weg. |
| Beträge aus PDF-Sichtbildern | Keine Texterkennung. Verarbeitet werden ausschließlich strukturierte Daten. |
| eine Zusage, rechtssicher zu sein | Die geben wir nicht. Invospan erzeugt Ausgaben nach EN 16931 und prüft sie gegen das Regelwerk; ob eine Verarbeitung steuerlich zulässig ist, beurteilt der Steuerberater des Kunden. |
Kein Sprachmodell im Entscheidungspfad: Was gebucht oder versendet wird, entscheidet eine Regel, die man nachrechnen kann. Betrieb wahlweise im Netz des Kunden oder auf dedizierten Servern in Deutschland.
Wie viele Ihrer Kunden betrifft das?
Nennen Sie uns, welche Systeme in Ihrem Bestand laufen und wie viele Betriebe betroffen sind. Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden eine Einschätzung, welche Anbindungsprofile vorliegen und was für den ersten Kunden zu tun wäre.
Oder direkt: +49 173 3456325 · info@grunowsystems.de